Kung Fu

Kung Fu bzw. Wu Shu ist eine chinesische Kampfkunst, die gymnastische Übungen und Bewegungsabläufe mit Atemtechniken und Konzentrationsübungen kombiniert. Hierdurch wird eine gezielte Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele erreicht.
Es existieren unzählige Stilarten im Kung Fu.

Die meisten Bewegungen sind Tieren nachempfunden. So haben sich die meisten Kung Fu Schulen auf ein bestimmte Tier spezialisiert, andere lehren ergänzend hierzu Elemente von verschiedenen Tieren, zum Beispiel Schlange, Kranich, Tiger, Affe, Gottesanbeterin, Adler, Panther, Drache und viele andere.

In Goslar besteht die Möglichkeit, den Stil der südlichen Gottesanbeterin, Hokkian Hakka Naam Paai Tong Long Sou Gar Kuen,zu erlernen. Wer darüber hinaus noch andere Stile kennenlernen möchte, hat hierzu ebenfalls die Gelegenheit, da der Stil der südlichen Gottesanbeterin nur ein Stil von insgesamt fünf Stilrichtungen aus dem SOU GAR KUNE ist.

SOU GAR KUNE ist der Familienstil von Si Gung Dr. Hans-Ulrich Sommer.

SOU GAR KUNE setzt sich wie folgt zusammen:

1. Hokkian Hakka Naam Paai Tong Long Sou Gar Kuen, Stil der südlichen Gottesanbeterin
2. Kam Po Lama Paai, Stil des tibetanischen Lama – und Weißen Kranich Kung Fu
3. San Chung Shaolin Pai (Kombinationsstil aus dem San Mao Feng Shaolin und dem Chung Gar Paai Shaolin
4. Bei Pai Shantung Tang Lang Quan (Kombinationsstil aus 10 Stilen der nördlichen Gottesanbeterin)

Nähere Informationen über SOU GAR KUNE finden sie unter http://www.haohlay.de

Kung Fu enthält eine große Anzahl verschiedener Schlagtechniken, Blöcke, Hebel, Greiftechniken, Würfe sowie Trittechniken.
Die weichen und tänzerisch erscheinenden Bewegungen lassen sich sehr wirkungsvoll zur Selbstverteidigung einsetzen. Sie erlauben es einem Schwächeren, sich wirkungsvoll und effektiv zu verteidigen. Kung-Fu bzw. Wu Shu ist ein Weg zur Meisterung des "Ich", zur Entfaltung der Persönlichkeit. Nur wenn auch diese Seite der Kunst beachtet wird, kann Kung Fu bzw. Wu Shu erfolgreich erlernt und ausgeübt werden.